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SUMMARY:Call for Applications: Immersive History Lab Studio
DESCRIPTION:\n\n„Alles auf Anfang?“ – diese Frage stel­len die Jour­na­lis­tin Hadija Haruna-Oel­ker und der Autor Max Czol­lek in ihrer Bestands­auf­nahme der deut­schen Erin­ne­rungs­kul­tur. Sie rich­tet sich gegen ein Nie wie­der!, das zur Flos­kel erstarrt ist, gegen eine Erin­ne­rungs­pra­xis, die allzu oft der mora­li­schen Selbst­ver­ge­wis­se­rung der Mehr­heits­ge­sell­schaft dient – und gegen For­men des Geden­kens, die medial wie ästhe­tisch im 20. Jahr­hun­dert verharren.\nDoch wie kann Erin­ne­rungs­kul­tur in einer durch Medi­en­wan­del, Migra­tion und Trans­na­tio­na­li­sie­rung gepräg­ten Gesell­schaft neu wirk­sam werden?\nWie kann sie zum Motor eines plu­ra­len, kon­flikt­of­fe­nen Wir werden?\nUnd wel­che Rolle kann Kunst dabei spie­len, wenn es darum geht, viel­fäl­ti­gere, leben­dige Nar­ra­tive über die Ver­gan­gen­heit zu ent­wi­ckeln – neue Ver­knüp­fun­gen zwi­schen Ver­gan­gen­heit, Gegen­wart und Zukunft her­zu­stel­len oder ihre Gren­zen bewusst ver­schwim­men zu lassen?\n\n\n\n\nGra­fik: Körber-Stiftung\n\n\n\n\nDas Immersive History Lab\nSeit fast fünf Jah­ren beglei­tet das Pro­gramm eCom­me­mo­ra­tion der Kör­ber-Stif­tung den Wan­del der Erin­ne­rungs­kul­tur im digi­tal-media­li­sier­ten Zeit­al­ter. Mit zeit­ge­nös­si­scher Medi­en­kunst hin­ter­fra­gen wir erin­ne­rungs­kul­tu­relle Gewiss­hei­ten, öff­nen Dis­kurse um Grund­satz­fra­gen des Erin­nerns, legen den Fin­ger in die Wun­den abge­nutz­ter Gedenk­for­men und ver­lei­hen oft über­hör­ten Com­mu­ni­ties und ihren Geschich­ten eine Stimme.\nMit dem Immersive History Lab haben wir uns 2025 auf die Suche nach neuen medi­en­künst­le­ri­schen For­men der Begeg­nung mit Geschichte bege­ben: Pro­jekte, in denen Ver­gan­gen­heit aus der Gegen­wart her­aus erfahr­bar wird – gestal­tet, geframed und sinn­lich ver­mit­telt durch digi­tale Medien.\n\n\n\n\n\nJetzt bewerben: Immersive History Lab Studio\nNun suchen wir dich.\nDu absol­vierst ein Volon­ta­riat in einem Sach­mu­seum oder befin­dest dich im Early-Career-Sta­dium im Muse­ums­we­sen? Dann werde Teil des Immersive History Lab Studios.\nWir laden sie­ben Memory Workers ein, gemein­sam mit uns medi­en­künst­le­ri­sche Ansätze für eine par­ti­zi­pa­tive, debat­ten­in­iti­ie­rende, for­dernde, spe­ku­la­tive und ergeb­nis­of­fene Erin­ne­rungs­kul­tur von mor­gen zu ergründen.\n\n\n\n\nWas dich erwartet\n\nKen­nen­ler­nen des eCom­me­mo­ra­tion-Pro­gramms und pra­xis­na­her Austausch\n\n\nDrei Online-For­mate mit Künstler:innen aus der eCom­me­mo­ra­tion Com­mu­nity sowie ein the­ma­ti­scher Impuls­vor­trag zwi­schen Juni und Juli 2026\n\n\nExklu­si­ves Side-Pro­gramm beim eCom­me­mo­ra­tion Fes­ti­val im Sep­tem­ber 2026, mit Meet-ups, Aus­tausch und Gesprä­chen mit Resi­dents, Gäs­ten und Künstler:innen\n\n\nEin Nach­be­rei­tungs­work­shop, in dem wir die gemein­sa­men Erkennt­nisse kon­kret auf eure kura­to­ri­sche Pra­xis und eure Insti­tu­tio­nen zurückbeziehen\n\nReise- und Unter­brin­gungs­kos­ten wer­den von uns übernommen.\n\n\n\n\nSo bewirbst du dich\nBitte sende uns bis 01. Mai. 2026\n\neinen Kurz-CV\nsowie Ant­wor­ten auf fol­gende zwei Fragen:\n\nWie zeigt sich in eurem Haus (Stadt‑, Regional‑, eth­no­lo­gi­sches, Tech­nik- oder Geschichts­mu­seum), dass ein­ge­übte erin­ne­rungs­kul­tu­relle Prak­ti­ken an ihre Gren­zen gera­ten sind?\nWas erhofft ihr euch von einer stär­ke­ren Öff­nung hin zu künst­le­ri­schen Prak­ti­ken im Umgang mit Geschichte und Erinnerung?\n\n\n\n\nDeine Bewer­bung schickst du bitte per E‑Mail an:\necommemoration@koerber-stiftung.de\nBei Fra­gen schreib uns gerne an die oben genannte E‑Mail-Adresse.\nWir freuen uns auf eure Perspektiven\n– und auf den gemein­sa­men Ver­such, Erin­ne­rung neu zu denken.\n\n\n
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