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Ausstellung: unCOVER von Sareh Oveysi von 6.11.2026 bis 24.1.2027, 9–22 Uhr

Liebe Kollege*innen, liebe Vereinsmitglieder*innen, liebe Promotor*innen,
mit die­ser Ein­la­dung möch­ten wir ganz herz­lich zur unse­rer Ver­nis­sage ein
in Anwe­sen­heit der Künst­le­rin am Do. 5.11.2026 um 19 Uhr

Musi­ka­li­sche Beglei­tung: Britta Hagels, Violine

Aus­stel­lung: unCO­VER von Sareh Oveysi von 6.11.2026 bis 24.1.2027, 9–22 Uhr

Die Foto­gra­fin, deren Weg in den letz­ten Jah­ren aus dem Iran nach Bad Bel­zig ins Exile-Media Hub geführt hat, beschäf­tigt sich in die­ser Arbeit mit der Frage von Sicher­heit, Iden­ti­tät und sozia­lem Druck auf Frauen in ver­schie­de­nen Tei­len der Welt. Die Arbeit unter­sucht, wie Frauen ihren Kör­per, ihre Klei­dung und ihr äuße­res Erschei­nungs­bild ver­än­dern oder anpas­sen, um Sicher­heit, Frei­heit oder soziale Akzep­tanz zu finden.

Ort: AWO Kul­tur­haus Babelsberg
Trep­pen­haus und Ker­win­zim­mer (auf Anfrage)

Karl-Lieb­knecht-Straße 135
14482 Potsdam
TEL +49 331 7049262

http://​www​.kul​tur​haus​ba​bels​berg​.de

https://​www​.sareh​pho​to​gra​phy​.com

https://​united​-action​.de

Unter­stützt von den Eine-Welt-Promotor*innen Fatuma Musa Afrah und Andreas Teu­chert zusam­men mit der Fach­re­fe­ren­tin Yariela Badtke, geför­dert durch BROT FÜR DIE WELT mit Mit­teln des kirch­li­chen Ent­wick­lungs­diens­tes, unter­stützt von BMZ und Land Bran­den­burg (MWEKE).

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Mehr Infos:

FOTOGRAFIEN VON SAREH OVEYSI
Die Bil­der die­ser Aus­stel­lung zei­gen Frauen unter­schied­li­cher Her­kunft, Lebens­rea­li­tä­ten und Gene­ra­tio­nen. Durch Klei­dung, Kör­per­hal­tung, Stoffe, Blick­rich­tun­gen und bewusste Insze­nie­run­gen set­zen sich die por­trä­tier­ten Frauen mit Weib­lich­keit, Iden­ti­tät und gesell­schaft­li­chen Erwar­tun­gen auseinander.

So wird sicht­bar, wie Frauen – ins­be­son­dere mit migran­ti­scher Erfah­rung – zwi­schen kul­tu­rel­len Nor­men, per­sön­li­chen Erfah­run­gen und patri­ar­cha­len Struk­tu­ren ihren eige­nen Hand­lungs­spiel­raum fin­den und behaup­ten. Einige Bil­der the­ma­ti­sie­ren Schutz und Anpas­sung, andere zei­gen Selbst­be­wusst­sein, Wider­stand, Frei­heit oder innere Stärke.

Cross-Dres­sing und künst­le­ri­sche Ver­frem­dung die­nen dabei als Aus­drucks­mit­tel, um gesell­schaft­li­che Rol­len­bil­der zu hin­ter­fra­gen und neue Per­spek­ti­ven auf weib­li­che Iden­ti­tät zu eröff­nen. Die Aus­stel­lung lädt Besucher*innen dazu ein, Frauen nicht auf Her­kunft, Klei­dung oder gesell­schaft­li­che Zuschrei­bun­gen zu redu­zie­ren, son­dern ihre indi­vi­du­el­len Geschich­ten, Erfah­run­gen und Stim­men wahrzunehmen.

STATEMENT DER KÜNSTLERIN
Ich bin eine Künst­le­rin, die im Iran auf­ge­wach­sen ist, und beschäf­tige mich in mei­ner Arbeit mit Kör­per, Iden­ti­tät, Sicher­heit und gesell­schaft­li­chem Druck auf Frauen.

Die Erfah­rung, in einer Gesell­schaft zu leben, in der der weib­li­che Kör­per und die Klei­dung von Frauen stän­dig kon­trol­liert wer­den, hat meine künst­le­ri­sche Per­spek­tive stark geprägt. In mei­nen Pro­jek­ten ver­su­che ich zu zei­gen, wie Frauen in unter­schied­li­chen Kul­tu­ren und Situa­tio­nen Wege fin­den, Sicher­heit, Selbst­ver­trauen, Frei­heit und Iden­ti­tät zu schaffen.

In der Serie „UNCOVER“ habe ich mit Frauen aus Afgha­ni­stan, Kenia, Eng­land, Deutsch­land und Iran gear­bei­tet. Jede Frau hat ihre eigene Geschichte, doch in die­sen Erzäh­lun­gen zei­gen sich gemein­same Erfah­run­gen von sozia­lem Druck, Angst, Wider­stand, Hoff­nung und inne­rer Stärke.

In mei­nen Arbei­ten sind Stoff, Klei­dung und Kör­per nicht nur visu­elle Ele­mente, son­dern Sym­bole für Schutz, Ein­schrän­kung, Wider­stand und innere Kraft.

Mein Ziel ist es zu zei­gen, dass die wahre Stärke von Frauen nicht im Äuße­ren liegt, son­dern in ihrem Inne­ren und in der gemein­sa­men mensch­li­chen Kraft zwi­schen ihnen.

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Datum

Do., 05. November 2026

Uhrzeit

19:00

Veranstaltungsort

Kulturhaus Babelsberg
Kulturhaus Babelsberg

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