B-B-Rundbrief 1-2021 | entwicklungs- und umweltpolitische Informationen aus Brandenburg und BerlinPDF

B‑B-Rundbrief 1/​2021

AUS DEM INHALT:
+ Die Offen­sive: VENROB und Mit­glie­der für mehr ent­wick­lungs­po­li­ti­sche Öffent­lich­keits­ar­beit
+ Die Natur­schutz­zen­trale: Jubi­läum im Haus der Natur in Pots­dam
+ Die große Bil­dungs­ak­tion: Chance für Referent*innen — jetzt bewer­ben für die BREBIT 2021
+ Die Fach­leute: Appell von Öko­no­men für ein Lie­fer­ket­ten­ge­setz
und Hin­weise zu Ver­an­stal­tun­gen und digi­ta­len Ange­bo­ten für die Brandenburg-Berlin-Region.

B‑B-Rundbrief 01/​2021

entwicklungs- und umweltpolitische Informationen
aus Brandenburg und Berlin

Liebe Lese­ge­mein­schaft! 

„Gerade in Kri­sen­zei­ten dür­fen wir die Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit nicht ein­schrän­ken.“ Wis­sen Sie, von wem die­ses Bekennt­nis stammt? Von Armin Laschet, dem desi­gnier­ten neuen Bun­des­vor­sit­zen­den der CDU. Doch das Zitat ist fast zwölf Jahre alt. Als „Eine-Welt-Minis­ter“ von NRW sprach er so bei einer Kon­fe­renz des Lan­des­netz­werks. Teil­weise hat der neue Uni­ons­chef eine ent­wick­lungs­po­li­tisch geprägte Ver­gan­gen­heit, als Minis­ter­prä­si­dent behielt er ein Minis­te­rium zum Thema bei und 2020 legte NRW neue „Ent­wick­lungs­po­li­ti­sche Schwer­punkte“ fest. Immer­hin: Laschet bringt mehr Auf­merk­sam­keit für Eine-Welt-The­men mit als seine Vorgänger*innen.

Alex­an­der Engels
für den Sprecherrat

VENROB aktuell

Wenn Öffentlichkeitsarbeit, dann richtig: Eine Welt in Brandenburg sichtbar machen!

VENROB hat im Aus­tausch mit sei­nen Mit­glie­dern die Aus­bau­po­ten­ziale für eine gemein­same ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Öffent­lich­keits­ar­beit im Land Bran­den­burg iden­ti­fi­ziert. Des­halb lädt das Lan­des­netz­werk zum Aus­tausch über Öffent­lich­keits­ar­beit ent­wick­lungs­po­li­ti­scher Initia­ti­ven in Bran­den­burg am 21. Januar von 14 bis 15.30 Uhr in Form eines Online-Mee­tings ein. The­men des Tref­fens wer­den sein: Dis­kus­sion über das Ob und Wie der Umset­zung eines Jah­res­pres­se­plans sowie ein Erfah­rungs­aus­tausch und das Erken­nen wei­te­rer Unter­stüt­zungs­be­darfe. Anmel­dun­gen bis Januar per Mail an info@venrob.org.

FEB-Jubiläumsheft Nr. 10: Kommunal und global

Zum Jah­res­ende ist das Heft 10 der Schrif­ten­reihe Forum Ent­wick­lungs­po­li­tik Bran­den­burg (FEB) erschie­nen. Die Jubi­lä­ums­aus­gabe „Bran­den­burg: Kom­mu­nal. Nach­hal­tig. Inter­na­tio­nal“ ist zum Down­load auf der VEN­ROB-Web­site (neu!) ver­füg­bar sowie als Print in der Geschäfts­stelle bestell­bar. Die Reihe wird seit nun­mehr zehn Jah­ren erfolg­reich gemein­sam mit unse­rem Mit­glied Welt­Trends publi­ziert, geför­dert aktu­ell durch das Minis­te­rium der Finan­zen und für Europa des Lan­des Brandenburg.

Handreichung zur entwicklungspolitischen Inlandsarbeit in Brandenburg 

Die Stif­tung Nord-Süd-Brü­cken hatte – geför­dert mit Mit­teln des Minis­te­ri­ums der Finan­zen und für Europa des Lan­des Bran­den­burg – für 2020 ein Bera­tungs­pro­jekt auf­ge­legt, bei dem VENROB koope­riert hat und wel­ches durch Gabi Struck durch­ge­führt wor­den ist. Ange­sichts der fort­dau­ern­den Corona-Pan­de­mie soll­ten gemein­nüt­zige Ver­eine im Land Bran­den­burg, die in der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit, der Part­ner­schafts­ar­beit und beim Glo­ba­len Lernens/​der ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Bil­dung aktiv sind, bei der Bewäl­ti­gung mit­tel­ba­rer Aus­wir­kun­gen der Corona-Pan­de­mie unter­stützt und im Umgang mit den Kon­se­quen­zen die­ser glo­ba­len Krise gestärkt wer­den. Als ein zen­tra­les Ergeb­nis des inzwi­schen abge­schlos­se­nen Vor­ha­bens wird eine pra­xis­be­zo­gene Hand­rei­chung ver­füg­bar gemacht werden.

Sustainable Villages Foundation - Stiftung nachhaltige Dorfentwicklung

Neues Mitglied: Stiftung nachhaltige Dorfentwicklung

VENROB begrüßt mit Jah­res­be­ginn ein neues Mit­glied im Lan­des­netz­werk. Die gemein­nüt­zige Stif­tung „Sus­tainable Vil­la­ges Foun­da­tion – Stif­tung nach­hal­tige Dorf­ent­wick­lung“ för­dert die Ent­wick­lung des Dor­fes Bisa­gara in Ruanda hin zu einem Pilot-Dorf.
Gemein­sam mit loka­len Akteur*innen adres­siert die Stif­tung die The­men Ener­gie, Nah­rung, Was­ser, Gesund­heit, Bil­dung und Gene­rie­rung von Ein­kom­men in ihrem Zusam­men­spiel.
Dabei wer­den die Chan­cen neuer dezen­tra­ler Tech­no­lo­gien in wis­sen­schaft­lich beglei­te­ten Feld­tests aus­ge­lo­tet. Das zu ent­wi­ckelnde Modell soll mit Hilfe der Stif­tung auf viele andere Dör­fer über­tra­gen wer­den. Grün­der der Stif­tung ist Joa­chim Haus­schopp.
www.s‑v-f.org (im Aufbau)

Sitzung des Sprecherrats

Die Sit­zun­gen des VENROB- Spre­cher­rats fin­den der­zeit digi­tal statt. Wei­tere Infor­ma­tio­nen über die Geschäfts­stelle.
info@venrob.org

Infos aus Brandenburg

Wettbewerb „BNE trotz(t) Corona“

Die Bran­den­bur­ger Ser­vice­stelle Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung (BNE), an deren Trä­ger­ge­mein­schaft auch VENROB betei­ligt ist, ruft zum erst­ma­lig durch­ge­führ­ten BNE-Wett­be­werb „Glo­bal den­ken, lokal han­deln: Qua­li­tät in der BNE“ auf. Er wid­met sich 2020/​2021 dem Motto „BNE trotz(t) Corona“ und damit ent­spre­chen­den inno­va­ti­ven Ideen und Ansät­zen. Frist zum Ein­rei­chen der Bei­träge ist der 28. Februar.
www​.bne​-in​-bran​den​burg​.de/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​w​e​t​t​b​ewerb

Online-Workshop: Nachhaltig investieren – aber wie?

Was macht meine Bank eigent­lich mit mei­nem Geld?
Zuneh­mend mehr Men­schen stel­len sich die Frage, wel­che Aus­wir­kun­gen ihre Geld­an­lage hat. Sie möch­ten ver­ant­wort­lich han­deln, mit ihrem Geld Posi­ti­ves bewir­ken. Gleich­zei­tig wächst der Markt für sozi­al­ver­träg­li­che Geld­an­la­gen Jahr für Jahr. Am 26. Januar ab 18 Uhr geben Jens Elmer und Karen Zwiss­ler von Oiko­credit eine Über­sicht über nach­hal­tige Ban­ken und Geld­an­la­gen im deutsch­spra­chi­gen Raum. Dar­auf auf­bau­end geht es um kon­krete Tipps und Hin­weise für eigene Aus­wahl­kri­te­rien. Oiko­credit, als welt­weit tätige Genos­sen­schaft und einer der größ­ten Kre­dit­ge­ber für Fair-Handels-Produzent*innen im glo­ba­len Süden, wird dabei als eine mög­li­che Alter­na­tive zu kon­ven­tio­nel­len Invest­ments vor­ge­stellt. Es ist eine Koope­ra­ti­ons­ver­an­stal­tung der Fair-Han­dels-Bewe­gun­gen Bran­den­burg und Nie­der­rhein mit Oiko­credit.
Anmel­dung bis 24.1.: https://​fairrhein​.de/​b​l​o​g​/​t​e​r​m​i​n​/​o​n​l​i​n​e​-​w​o​r​k​s​h​o​p​-​n​a​c​h​h​a​l​t​i​g​i​n​v​e​s​t​i​e​r​e​n​-​a​b​e​r​-wie/

Lebensgeschichten von Migrant*innen

Die span­nen­den Lebens­ge­schich­ten von Migrant*innen in der DDR und nach dem Mau­er­fall ste­hen im Mit­tel­punkt des Pro­jekts Mi*story. Die Rück­schau auf die Ver­gan­gen­heit schärft den Blick in die Zukunft und gibt den nächs­ten Genera­tio­nen von Migrant*innen Wis­sen und Erfah­run­gen mit auf ihren Weg. Für eine Gruppe von Zeitzeug*innen fin­det dazu die Wei­ter­bil­dung „Zeit­zeu­g­in­nen und Zeit­zeu­gen in Ost­deutsch­land: Migra­ti­ons­ge­schich­ten wei­ter erzäh­len“ an zwei Wochen­en­den am 29./30. Januar und 26./27. Februar 2021 in Halle (Saale) statt (Pla­nungs­stand: Dezem­ber).
Das Pro­jekt ist auch für Inter­es­sierte aus Bran­den­burg offen.
Ansprech­part­ne­rin in Bran­den­burg: Mari­anne Ballé Mou­bo­um­bou (PAWLO)
Dach­ver­band der Migrant*innenorganisationen in Ost­deutsch­land (DaMOst), mi.story@damost.de,
www​.damost​.de

Förderverein Haus der Natur Potsdam e. V.

20-jähriges Bestehen: Jubiläum beim Förderverein Haus der Natur Potsdam

Vor 20 Jah­ren ent­stand auf Initia­tive des Umwelt­bei­rats des bran­den­bur­gi­schen Umwelt­mi­nis­te­ri­ums die Idee für ein Haus der Natur in Pots­dam. Mit der Grün­dung des För­der­ver­eins Haus der Natur am 17. Januar 2001 wurde ein ers­ter Schritt zur Ver­wirk­li­chung getan. Im Innen­hof des Gebäu­de­kom­ple­xes der Stif­tung Gro­ßes Wai­sen­haus zu Pots­dam, begann im Herbst 2001 die Sanie­rung des ehe­ma­li­gen Wasch­hau­ses. 2002 zogen dann die ers­ten Ver­bände in das Haus ein. Inzwi­schen gibt es dort ein Umwelt­bil­dungs­zen­trum mit einem gro­ßen Ver­an­stal­tungs­saal (Foto: För­der­ver­ein). „Durch unser Haus der Natur wer­den die Kräfte von Bran­den­bur­ger Natur- und Umwelt­schutz­ver­bän­den und ‑ver­ei­nen gebün­delt. Es ist der zen­trale Anlauf­punkt für den ehren­amt­li­chen Naturund Umwelt­schutz gewor­den“, sagt Chris­tiane Schrö­der, Vor­sit­zende des För­der­ver­eins. Die Ver­bände zäh­len ins­ge­samt etwa 30.000 Mit­glie­der. Axel Vogel (Grüne), Minis­ter für Land­wirt­schaft, Umwelt und Kli­ma­schutz: „Die Bün­de­lung von so vie­len für den Natur­schutz enga­gier­ten Ver­bän­den hat sich groß­ar­tig bewährt. Der Land­tag hat die För­de­rung auf­ge­stockt, sodass wir das Haus der Natur künf­tig noch bes­ser för­dern kön­nen.“ VENROB schätzt das Haus der Natur und seine “Bewoh­ner” als ver­läss­li­che Part­ner bei gemein­sa­men The­men und gra­tu­liert den För­der­ver­ein herz­lich zum Jubi­läum!
www​.haus​der​na​tur​-pots​dam​.de

Land für nachhaltige Lebensmittelerzeugung gesucht

Das For­schungs­pro­jekt KOPOS sucht für eine zwei­jäh­rige Pilot­phase inno­va­tive Koope­ra­ti­ons­mo­delle und ‑initia­ti­ven aus der Region Berlin/​Brandenburg, die dar­auf abzie­len, Flä­chen für eine nach­hal­tige und regio­nal aus­ge­rich­tete Lebens­mit­tel­er­zeu­gung bereit zu stel­len und zu sichern. Part­ner im Ver­bund sind u.a. das Leib­niz-Zen­trum für Agrar­land­schafts­for­schung (ZALF) in Mün­che­berg und das Umwelt­büro der Evan­ge­li­schen Kir­che Ber­lin-Bran­den­burg-schle­si­sche Ober­lau­sitz. Die
Pro­jekte wer­den mit bis zu 5000 Euro unter­stützt. Bewer­bun­gen sind bis zum 24. Januar mög­lich. (Quelle: Bran­den­burg 21)
www​.kopos​-pro​jekt​.de

Von VENROB-Mitgliedern

Carpus e.V.

Carpus feiert 30-jähriges Bestehen

Mit einem Fest­akt will der ent­wick­lungs­po­li­ti­sche Ver­ein Car­pus am 29. Mai 2021 sei­nen 30. Geburts­tag in Burg (Spree­wald) bege­hen.  
Freund*innen, Projektpartner*innen, Weggefährt*innen, Unterstützer*innen und natür­lich die 47 Ver­eins­mit­glie­der sind dazu herz­lich ein­ge­la­den. 
Wei­tere Infor­ma­tio­nen fol­gen im Laufe des Früh­jahrs.
www​.car​pus​.org

Carpus e.V.

Carpus feiert 30-jähriges Bestehen

Mit einem Fest­akt will der ent­wick­lungs­po­li­ti­sche Ver­ein Car­pus am 29. Mai 2021 sei­nen 30. Geburts­tag in Burg (Spree­wald) bege­hen. 
Freund*innen, Projektpartner*innen, Weggefährt*innen, Unterstützer*innen und natür­lich die 47 Ver­eins­mit­glie­der sind dazu herz­lich ein­ge­la­den. 
Wei­tere Infor­ma­tio­nen fol­gen im Laufe des Früh­jahrs.
www​.car​pus​.org

PAWLO – Pan African Women’s empowerment and Liberation Organisation e.V.

PAWLO: Kwanzaa für Bildung und Empowerment

Von 26. Dezem­ber 2020 bis zum 1. Januar 2021 hat PAWLO Kwan­zaa — online — gefei­ert. Um das Jahr 2021 mit dem ent­spre­chen­den Schwung und Besinn­lich­keit anzu­fan­gen, wur­den Men­tees und Mentor*innen des Pro­jekts VIW-Vit­amin PPAWLO-Palanca dazu ein­ge­la­den, über die sie­ben Nguzo Saba (Prin­zi­pien) der Kwan­zaa, nach­zu­den­ken. Diese Fei­er­lich­keit wurde in der afri­ka­nisch-ame­ri­ka­ni­schen Com­mu­nity von Pro­fes­sor Mau­lana Karanga ent­wi­ckelt.
Der Aus­druck „Kwan­zaa“ ist dem ost­afri­ka­ni­schen Ki-Swa­hili Aus­druck „mat­u­nda ya lewanza“ ent­lie­hen, wobei „mat­u­nda“ „Früchte“ bedeu­tet und „ya kwanza“ “ers­tes.“
Das Gruß­wort hielt die EU-Abge­ord­nete Pier­rette Herz­ber­ger-Fofana, die 1990 den Kwan­zaa-Preis für ihre Ver­öf­fent­li­chung über afri­ka­ni­sche Schriftsteller*innen und kul­tu­relle Iden­ti­tät erhielt.
info@pawlo.org, www​.pawlo​.org

PAWLO – Pan African Women’s empowerment and Liberation Organisation e.V.

PAWLO: Kwanzaa für Bildung und Empowerment

Von 26. Dezem­ber 2020 bis zum 1. Januar 2021 hat PAWLO Kwan­zaa — online — gefei­ert. Um das Jahr 2021 mit dem ent­spre­chen­den Schwung und Besinn­lich­keit anzu­fan­gen, wur­den Men­tees und Mentor*innen des Pro­jekts VIW-Vit­amin PPAWLO-Palanca dazu ein­ge­la­den, über die sie­ben Nguzo Saba (Prin­zi­pien) der Kwan­zaa, nach­zu­den­ken. Diese Fei­er­lich­keit wurde in der afri­ka­nisch-ame­ri­ka­ni­schen Com­mu­nity von Pro­fes­sor Mau­lana Karanga ent­wi­ckelt.
Der Aus­druck „Kwan­zaa“ ist dem ost­afri­ka­ni­schen Ki-Swa­hili Aus­druck „mat­u­nda ya lewanza“ ent­lie­hen, wobei „mat­u­nda“ „Früchte“ bedeu­tet und „ya kwanza“ “ers­tes.“
Das Gruß­wort hielt die EU-Abge­ord­nete Pier­rette Herz­ber­ger-Fofana, die 1990 den Kwan­zaa-Preis für ihre Ver­öf­fent­li­chung über afri­ka­ni­sche Schriftsteller*innen und kul­tu­relle Iden­ti­tät erhielt.
info@pawlo.org, www​.pawlo​.org

PAWLO: 30. Todestages von Amadeu Antonio

1500 Posts auf der digi­ta­len Gedenk­wand der Initia­tive Light-me-Ama­deu (https://​light​-me​-ama​deu​.org), 500 Teilnehmer*innen in Klein­grup­pen am 6. Dezem­ber in Ebers­walde und 60 bis 80 Teilnehmer*innen an einer digi­ta­len Gedenk­ver­an­stal­tung — zum 30. Todes­tag von Ama­deu Anto­nio setz­ten sie ein deut­li­ches Zei­chen gegen Ras­sis­mus, Hass und Hetze, für Soli­da­ri­tät, Demo­kra­tie und Men­schen­rechte. Eine Kern­for­de­rung war, dass Opfer von Ras­sis­mus stär­ker öffent­lich gewür­digt wer­den müs­sen. Die Stadt Ebers­walde hatte zuvor beschlos­sen, den Bahn­hofs­vor­platz nach Gert Schramm zu benen­nen, einem KZ-Über­le­ben­den und Zeit­zeu­gen der afro-deut­schen Com­mu­nity. PAWLO betei­ligte sich an der Ver­an­stal­tungs­or­ga­ni­sa­tion gemein­sam mit Palanca, der Bar­ni­mer Kam­pa­gne „Light Me Ama­deu“, der Initia­tive „Bar­nim für Alle“ und der Initia­tive #unteil­bar Ebers­walde. Das Vor­ha­ben wurde vom Akti­ons­bünd­nis gegen Gewalt, Rechts­ex­tre­mis­mus und Frem­den­feind­lich­keit, der Ama­deu-Anto­nio-Stif­tung und der Stadt Ebers­walde unter­stützt.
info@pawlo.org, www​.pawlo​.org

welttrends verlag

WeltTrends: Neue Ausgaben erschienen

Pan­de­mien for­dern nicht nur Men­schen­le­ben, sie for­cie­ren auch soziale und poli­ti­sche Pro­zesse. Welt­Trends betrach­tet dies im Heft 171 sehr umfas­send im ers­ten Heft des neuen Jah­res mit dem Schwer­punkt auf Spa­nien, unter ande­rem mit Blick auf die Latein­ame­rika-Poli­tik. Des Wei­te­ren geht es um Wah­len in Boli­vien und Tan­sa­nia und darum, warum Mexi­kos Prä­si­dent sich Zeit ließ, Joe Biden zum Wahl­sieg zu gra­tu­lie­ren. Im Gast­kom­men­tar berich­tet ein Wahl­be­ob­ach­ter der OSZE von den Wah­len in den USA.
Im Dezem­ber-Heft 170 wid­mete sich Welt­Trends den Außen­be­zie­hun­gen der Visegrad-Staa­ten Polen, Ungarn, Tsche­chien und der Slo­wa­kei. Wei­tere Bei­träge betrach­ten Bela­rus und Russ­land.
www​.welt​trends​.de

GLOS – Globales Lernen an Oder und Spree

GLOS: Online-Workshops zur Nachhaltigkeit

Eine Reihe von inter­ak­ti­ven Online-Work­shops über nach­hal­tige Ent­wick­lung wird von GLOS ange­bo­ten — in deut­scher und pol­ni­scher Spra­che. Gestar­tet wird mit einem Ein­füh­rungs­work­shop, der sich mit den SDG beschäf­tigt.
Zur Ver­tie­fung geht es um kon­krete The­men wie Scho­ko­la­den­han­del, Alu­mi­ni­um­ab­bau und der Tex­til- und Klei­dungs­pro­duk­tion. Ter­mine wer­den online bekannt­ge­ge­ben.
www​.face​book​.com/​G​L​O​S​.​JuseV, www​.jusev​.de/glos

GLOS – Globales Lernen an Oder und Spree

GLOS: Online-Workshops zur Nachhaltigkeit

Eine Reihe von inter­ak­ti­ven Online-Work­shops über nach­hal­tige Ent­wick­lung wird von GLOS ange­bo­ten — in deut­scher und pol­ni­scher Spra­che. Gestar­tet wird mit einem Ein­füh­rungs­work­shop, der sich mit den SDG beschäf­tigt.
Zur Ver­tie­fung geht es um kon­krete The­men wie Scho­ko­la­den­han­del, Alu­mi­ni­um­ab­bau und der Tex­til- und Klei­dungs­pro­duk­tion. Ter­mine wer­den online bekannt­ge­ge­ben.
www​.face​book​.com/​G​L​O​S​.​JuseV, www​.jusev​.de/glos

das deutschpolnische Projekt „Kunst im öffentlichen Raum für die Kampagne: Frankfurt (Oder) – Slubice auf dem Weg zur 1. Europäischen Fair-Trade-Doppelstadt“

GLOS: Nachhaltiges im deutsch-polnischen Austausch

Gemein­sam mit Schüler*innen der 11. Klasse der Freien Wal­dorf­schule Frank­furt (Oder) und jun­gen Künst­lern von „153 Design“ star­tete “Glo­ba­les Ler­nen an Oder und Spree” (GLOS) im Dezem­ber das deutsch­pol­ni­sche Pro­jekt „Kunst im öffent­li­chen Raum für die Kam­pa­gne: Frank­furt (Oder) – Slub­ice auf dem Weg zur 1. Euro­päi­schen Fair-Trade-Dop­pel­stadt“. Ziel ist, die Men­schen in der Dop­pel­stadt für den Fai­ren Han­del und die Kam­pa­gne Fair-Trade-Town zu sen­si­bi­li­sie­ren. Zu Beginn konn­ten die Schüler*innen Im „Welt­spiel“ die Ungleich­heit auf der Welt und deren Ursa­chen fest­stel­len und die SDGs der UN ken­nen ler­nen. Zu deren Umset­zung wurde über Fairtrade in der deutsch­pol­ni­schen Dop­pel­stadt gespro­chen, ein Bei­spiel war die faire Dop­pel­stadt­scho­ko­lade. Aus die­ser Inspi­ra­tion arbei­te­ten die Schüler*innen an Streetart-Pro­jek­ten mit „153 Design“.
Repor­tage von FF24: https://​fb​.watch/​2​Z​9​l​z​T​42yx/, www​.jusev​.de/glos

BBAG: Besuch bei Sansibars neuem Bürgermeister

BBAG: Besuch bei Sansibars neuem Bürgermeister

San­si­bar hat einen neuen Ober­bür­ger­meis­ter: Ali Haji
Haji, 45 Jahre alt, ehe­ma­li­ger Leh­rer an der Mwa­n­ak­were A School.
Kilian Kin­del­ber­ger von der Ber­lin-Bran­den­bur­gi­sche Aus­lands­ge­sell­schaft (BBAG) besuchte ihn wäh­rend einer Urlaubs­reise, um die guten Bezie­hun­gen zwi­schen Pots­dam und San­si­bar fort­zu­set­zen. Am 9. Januar traf sich zudem der Freun­des­kreis Pots­dam-San­si­bar zu einem Zoom-Mee­ting mit Akteur*innen ande­rer deut­scher Städte, die eben­falls Kon­takte zu einer Part­ner­stadt in Tan­sa­nia pfle­gen. Das Inter­esse war sehr groß: 21 Teil­neh­mende aus Mün­chen, Würz­burg, Tübin­gen, Ham­burg, Han­no­ver, Ahlen und Pots­dam nah­men teil. Ein nächs­tes Tref­fen ist im April geplant.
www​.san​si​bar​-pots​dam​.de, www​.bbag​-ev​.de

BBAG: Besuch bei Sansibars neuem Bürgermeister

BBAG: Besuch bei Sansibars neuem Bürgermeister

San­si­bar hat einen neuen Ober­bür­ger­meis­ter: Ali Haji
Haji, 45 Jahre alt, ehe­ma­li­ger Leh­rer an der Mwa­n­ak­were A School.
Kilian Kin­del­ber­ger von der Ber­lin-Bran­den­bur­gi­sche Aus­lands­ge­sell­schaft (BBAG) besuchte ihn wäh­rend einer Urlaubs­reise, um die guten Bezie­hun­gen zwi­schen Pots­dam und San­si­bar fort­zu­set­zen. Am 9. Januar traf sich zudem der Freun­des­kreis Pots­dam-San­si­bar zu einem Zoom-Mee­ting mit Akteur*innen ande­rer deut­scher Städte, die eben­falls Kon­takte zu einer Part­ner­stadt in Tan­sa­nia pfle­gen. Das Inter­esse war sehr groß: 21 Teil­neh­mende aus Mün­chen, Würz­burg, Tübin­gen, Ham­burg, Han­no­ver, Ahlen und Pots­dam nah­men teil. Ein nächs­tes Tref­fen ist im April geplant.
www​.san​si​bar​-pots​dam​.de, www​.bbag​-ev​.de

Eine-Welt-Promotor*innen

Weltläden ermöglichen sicheren Einkauf

Viele Welt­lä­den haben auch im Lock­down wei­ter­hin geöff­net und über­zeu­gen mit ihren Hygie­nekon­zep­ten für einen beque­men und siche­ren Ein­kauf. Auch dort, wo Läden der­zeit geschlos­sen blei­ben wird vie­ler­orts mit krea­ti­ven Ideen wie Online-Shops und Ver­käu­fen auf Bestel­lung die ört­li­che Ver­sor­gung mit Pro­duk­ten des Fai­ren Han­dels auf­recht gehal­ten. Wer das Enga­ge­ment der Welt­lä­den für den Fai­ren Han­del wei­ter unter­stüt­zen möchte, erkun­digt sich am bes­ten direkt beim ört­li­chen Welt­la­den nach des­sen der­zei­ti­gen Öff­nungs­zei­ten.
Nicole Saile, Pro­mo­to­rin für den Fai­ren Han­del, n.saile@weltladen.de

fairtont. Der Weltladen-Podcast

fairtont — der Weltladen-Podcast

Fai­rer Han­del für die Ohren: Welt­lä­den sind Fach­ge­schäfte für Fai­ren Han­del und haben viel zu bie­ten. Davon erzäh­len euch Laura und Solveig in die­sem Pod­cast.
Podcast-Liebhaber*innen und inter­es­sierte Men­schen erwar­ten span­nende The­men aus der Welt­la­den-Welt. Laura und Solveig spre­chen über Kaf­fee aus Fai­rem Han­del, Tex­ti­lien und Fair Fashion, die Kli­ma­krise und wei­tere inter­es­sante The­men. Außer­dem gibt es Inter­views mit span­nen­den Gäs­ten. Am 15. jeden Monats gibt es eine neue Folge auf allen übli­chen Pod­cast-Apps.
www​.welt​la​den​.de/​l​e​r​n​o​r​t​-​w​e​l​t​l​a​d​e​n​/​f​a​i​r​tont/
Nicole Saile, Pro­mo­to­rin für den Fai­ren Han­del, n.saile@weltladen.de

fairtont. Der Weltladen-Podcast

fairtont — der Weltladen-Podcast

Fai­rer Han­del für die Ohren: Welt­lä­den sind Fach­ge­schäfte für Fai­ren Han­del und haben viel zu bie­ten. Davon erzäh­len euch Laura und Solveig in die­sem Pod­cast.
Podcast-Liebhaber*innen und inter­es­sierte Men­schen erwar­ten span­nende The­men aus der Welt­la­den-Welt. Laura und Solveig spre­chen über Kaf­fee aus Fai­rem Han­del, Tex­ti­lien und Fair Fashion, die Kli­ma­krise und wei­tere inter­es­sante The­men. Außer­dem gibt es Inter­views mit span­nen­den Gäs­ten. Am 15. jeden Monats gibt es eine neue Folge auf allen übli­chen Pod­cast-Apps.
www​.welt​la​den​.de/​l​e​r​n​o​r​t​-​w​e​l​t​l​a​d​e​n​/​f​a​i​r​tont/
Nicole Saile, Pro­mo­to­rin für den Fai­ren Han­del, n.saile@weltladen.de

BREBIT

2021 ist das Jahr der Digitalisierung – BREBIT mit globaler Sicht darauf

Unter dem Motto „Zugriff ver­wei­gert – Digi­ta­li­sie­rung glo­bal gerecht gestal­ten“ geht die BREBIT in ihr 18. Jahr.
Die Bil­dungs­tage fin­den vom 16. August bis 3. Dezem­ber 2021 in ganz Bran­den­burg statt. Die Pro­jekt­gruppe und die vie­len betei­lig­ten qua­li­fi­zier­ten Referent*innen bie­ten Pro­jekt­tage und Bil­dungs­ma­te­ria­lien an und arbei­ten auch digi­tal. Um wie gewohnt qua­li­ta­tiv gute Pro­jekt­tage anbie­ten zu kön­nen, gibt es auch wie­der eine mehr­tei­lige Qua­li­fi­zie­rungs­reihe für Referent*innen, für die bis zum 25. Januar Bewer­bun­gen ent­ge­gen­ge­nom­men wer­den (s.u.). Ein Auf­takt ins BRE­BIT-Jahr ist für den 10. Februar im Have­mann-Saal im Haus der Demo­kra­tie und Men­schen­rechte in Ber­lin geplant. Über pan­de­mie­be­dingte Ände­run­gen wird dann auf der Web­site infor­miert.
www​.bre​bit​.org

Zugriff verweigert - Digitalisierung global gerecht gestalten

Ausschreibung für Referent*innen

Inner­halb der 18. Bran­den­bur­gi­schen ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Bil­dungs- und Infor­ma­ti­ons­tage (BREBIT) wird für 2021 die Kon­zep­tion und Durch­füh­rung von Pro­jekt­ta­gen an Schu­len aus­ge­schrie­ben. Referent*innen kön­nen sich ab sofort bewer­ben für die Qua­li­fi­zie­rungs­reihe, die am 10. Februar beginnt. Leis­tungs­be­schrei­bung, Ange­bot und Bewer­bungs­bo­gen sind online abruf­bar. Bewer­bun­gen müs­sen bis zum 25. Januar als E‑Mail vor­lie­gen.
www​.bre​bit​.org/​A​k​t​u​e​l​l​e​s​/​N​e​u​i​g​k​e​i​t​e​n​/​A​u​s​s​c​h​r​e​i​b​u​n​g​f​u​e​r​-​B​R​E​B​I​T​-​R​e​f​e​r​e​n​t​i​n​n​e​n​-​2​0​2​1​.html, info@brebit.org

Globales Lernen

Schulwettbewerb „Energiesparmeister“

Wind­kraft-Kunst, Ener­gie­ana­ly­sen oder Bio-Gemü­se­an­bau: Die 16 bes­ten Kli­ma­schutz­pro­jekte an Schu­len aus allen Bun­des­län­dern wer­den im Ener­gie­spar­meis­ter-Wett­be­werb gesucht. Preise im Gesamt­wert von 50.000 Euro wer­den an die krea­tivs­ten und nach­hal­tigs­ten Pro­jekte ver­ge­ben. Schu­len aller Jahr­gangs­stu­fen und Schul­ty­pen kön­nen sich online ab sofort bis zum 26. März bewer­ben. Exper­ten­ju­rys wäh­len Lan­des­sie­ger. Eine Online-Abstim­mung ent­schei­det über den Bun­des­sieg.
www​.ener​gie​spar​meis​ter​.de

Online-Abende zum Film im Globalen Lernen

Von Januar bis April 2021 fin­det das Film-Café Glo­bal statt. In fünf Online-Gesprä­chen via Zoom wer­den Fach­leute über unter­schied­li­che Aspekte des Ein­sat­zes von Fil­men im Glo­ba­len Ler­nen infor­mie­ren. Dazu lädt das Evan­ge­li­sche Zen­trum für ent­wick­lungs­be­zo­gene Film­ar­beit mit meh­re­ren Part­nern ein. Der erste Abend ist am 28. Januar (siehe Ter­mine).
www​.ezef​.de

Workshop „Zukunft ernten“ – auch online

Der Welt­frie­dens­dienst bie­tet Schu­len den Work­shop „Zukunft ern­ten” rund um die Fol­gen und Chan­cen moder­ner Land­wirt­schaft inner­halb der Kli­ma­krise an.
Aus­ge­hend von den eige­nen Kon­sum- und Ess­ge­wohn­hei­ten und der schwie­ri­gen Situa­tion für deut­sche Landwirt*innen, rich­ten die Teil­neh­men­den den Blick nach Afrika. Dort brin­gen Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen in Sim­babwe und in Sene­gal die Wüste zum Blü­hen. Der Work­shop rich­tet sich an die Sekun­dar­stufe II und ist der­zeit als 60- bis 90-minü­ti­ger Online-Kurs buch­bar.
https://​wfd​.de/​w​o​r​k​s​h​o​p​-​l​a​n​d​w​i​r​t​s​chaft

Afrika-Europa-Beziehungen

Die Infor­ma­ti­ons­stelle süd­li­ches Afrika (Issa) hat das Schwer­punkt­heft „Afrika-EU. Bezie­hun­gen auf Gegen­sei­tig­keit?“ ver­öf­fent­licht. Das Heft erscheint als Dos­sier der zwei­mo­na­tig erschei­nen­den Fach­zeit­schrift „Afrika Süd“. In dem Schwer­punkt­heft wer­den in neun Arti­keln ver­schie­dene Aspekte der afri­ka­ni­scheu­ro­päi­schen Bezie­hun­gen bespro­chen. (Quelle: WUS Ger­many)
www​.afrika​-sued​.org

Skript für Volkshochschulen

Der Bun­des­ar­beits­kreis Poli­tik-Gesell­schaft-Umwelt im Deut­schen Volks­hoch­schul-Ver­band hat eine Hand­rei­chung erstellt, um Volks­hoch­schu­len auf ihrem Weg zu mehr Nach­hal­tig­keit zu unter­stüt­zen. Neben den theo­re­ti­schen Grund­la­gen fin­den sich viele Hin­weise zur kon­kre­ten Umset­zung sowie Bei­spiele aus der Pra­xis. (Quelle: Brandenburg21)
www​.volks​hoch​schule​.de/​v​e​r​b​a​n​d​s​w​e​l​t​/​p​r​o​g​r​a​m​m​b​e​r​e​i​c​h​e​/​g​e​s​e​l​l​s​c​h​a​f​t​/​h​a​n​d​r​e​i​c​h​u​n​g​-​b​a​k​-​b​n​e​-​a​n​v​o​l​k​s​h​o​c​h​s​c​h​u​l​e​n.php

NRO und Politik

Appell von Ökonomen für ein Lieferkettengesetz

In Deutsch­land geht die Dis­kus­sion um ein Lie­fer­ket­ten­ge­setz in eine womög­lich ent­schei­dende Phase. In einem Appell an die Bun­des­re­gie­rung und den Bun­des­tag haben sich 70 Öko­no­men von Unter­neh­men, Ver­bän­den und Hoch­schu­len für das Gesetz aus­ge­spro­chen. Sie erläu­tern darin, wieso aus wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­cher Per­spek­tive ein Lie­fer­ket­ten­ge­setz not­wen­dig und mach­bar ist und der Markt allein nicht regelt, dass Unter­neh­men Men­schen­rechte und Umwelt­stan­dards ein­hal­ten.
https://​lie​fer​ket​ten​ge​setz​.de/​o​e​k​o​n​o​m​i​n​n​e​n​-​s​t​a​t​ement

Gerechter Zugang zu Corona-Impfstoffen

Im Novem­ber 2020 wurde eine Euro­päi­sche Bür­ger­initia­tive (EBI) gestar­tet: „Jeder ver­dient Schutz vor COVID-19 – Kein Pro­fit durch die Pan­de­mie“. Sie for­dert die EU-Kom­mis­sion dazu auf, Rege­lun­gen zu erlas­sen oder Hin­der­nisse zu besei­ti­gen, um den uni­ver­sel­len Zugang zu Impf­stof­fen sowie zu Medi­ka­men­ten und Behand­lungs­mög­lich­kei­ten in Bezug auf die Erkran­kung COVID-19 sicher­zu­stel­len. Dazu läuft u.a. eine Unter­schrif­ten­ak­tion.
https://​nopro​fi​t​on​pan​de​mic​.eu/de/

Zehntausend Fußabdrücke für die Agrarwende

Mit ihren Fuß­ab­drü­cken for­der­ten am 16. Januar rund 10.000 Men­schen in Ber­lin die Agrar­wende. Zum Auf­takt des Super­wahl­jah­res trug das „Wir haben es satt!“ – Bünd­nis ein Meer aus Fuß­ab­drü­cken vor das Kanz­ler­amt.
So demons­triert die Agrar­wende-Bewe­gung pan­de­mie­kon­form für eine Poli­tik, die Höfen, Tie­ren und der Umwelt eine Zukunft gibt. „Agrar­in­dus­trie abwäh­len – Agrar­wende los­tre­ten!“ lau­tet die Bot­schaft vor dem Amts­sitz von Bun­des­kanz­le­rin Angela Mer­kel (CDU). Die Aktion ersetzte die Groß­de­mons­tra­tion aus ver­gan­ge­nen Jah­ren.
www​.wir​-haben​-es​-satt​.de

WUS zeichnet Abschlussarbeiten aus

Der World Uni­ver­sity Ser­vice (WUS) Deut­sches Komi­tee zeich­net mit dem WUS-För­der­preis 2021 Absolvent*innen an deut­schen Hoch­schu­len aus, die sich in ihren Stu­di­en­ab­schluss­ar­bei­ten mit The­men der Sus­tainable Deve­lo­p­ment Goals (SDG) aus der Agenda 2030 der Ver­ein­ten Natio­nen aus­ein­an­der­ge­setzt haben. Der WUS-För­der­preis wird seit 2016 jähr­lich ver­ge­ben. Ein­ge­reichte Arbei­ten wer­den in einer digi­ta­len Biblio­thek des WUS ver­öf­fent­licht.
www​.wus​ger​many​.de

Bundesverband VENRO: 25 Jahre gemeinsam für globale Gerechtigkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit

Der Ver­band VENRO besteht seit einem Vier­tel­jahr­hun­dert. Am 19. Dezem­ber 1995 schlos­sen sich die Grün­dungs­or­ga­ni­sa­tio­nen – dar­un­ter das drei Monate zuvor in Pots­dam gegrün­dete Lan­des­netz­werk VENROB – mit dem Ziel zusam­men, ihren Bei­trag für mehr Gerech­tig­keit in der Einen Welt zu leis­ten. Auf der Jubi­lä­ums­web­seite sind Etap­pen aus der Ver­bands­ge­schichte in Bil­dern zusam­men­ge­stellt.
https://​venro​.org/​u​e​b​e​r​-​v​e​n​r​o​/​2​5​-​j​a​h​r​e​-​venro

Ungeliebte Weihnachtsgeschenke?

Das dop­pelte Buch, der zu kleine Pull­over oder die Vase, die par­tout nicht gefällt: Sobald die Geschäfte wie­der geöff­net sind, kann alles in einem der 55 Oxfam Shops abge­ge­ben wer­den. Dort wird die Sach­spende zuguns­ten von Oxfams Arbeit ver­kauft.
www​.oxfam​-shops​.de

Veranstaltungen

Auf­grund der aktu­el­len Beschrän­kun­gen zur Ein­däm­mung der Corona-Pan­de­mie ver­zich­ten wir an die­ser Stelle auf Ter­min­hin­weise zu Präsenzveranstaltungen.

Digitale Angebote

20.01., 16 – 17.30 Uhr
Online Work­shop: Einen Ver­ein grün­den
Anmel­dung erfor­der­lich
Land­vi­sio­nen
www​.poli​ti​sche​-bil​dungbran​den​burg​.de/​v​e​r​a​n​s​t​a​l​t​u​n​g​e​n​/​o​n​l​i​n​e​-​w​o​r​k​s​h​o​p​-​e​i​n​e​n​v​e​r​e​i​n​-​g​r​u​enden

21.01., 14 – 15.30 Uhr
Öffent­lich­keits­ar­beit ent­wick­lungs­po­li­ti­scher Initia­ti­ven in Bran­den­burg
Anmel­dung bis 19.1. an info@venrob.org
Ver­bund ent­wick­lungs­po­li­ti­scher Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen Bran­den­burg (VENROB)
www​.ven​rob​.de

21.01., 17 Uhr
Face­book-Live-Gespräch: Anti­se­mi­tis­mus in Deutsch­land — Ent­wick­lun­gen und neue Gefah­ren
Kon­rad-Ade­nauer-Stif­tung Bran­den­burg
www​.face​book​.com/​k​a​s​b​r​a​n​d​e​nburg

24.01., 18 Uhr
Work­shop: Nach­hal­tig inves­tie­ren — aber wie
Fair-Han­dels-Bewe­gun­gen Bran­den­burg und Nie­der­rhein, Oiko­credit
https://​fair​-rhein​.de/​b​l​o​g​/​t​e​r​m​i​n​/​o​n​l​i​n​e​-​w​o​r​k​s​h​o​p​n​a​c​h​h​a​l​t​i​g​-​i​n​v​e​s​t​i​e​r​e​n​-​a​b​e​r​-wie/

26.01.,9.30 – 15.30 Uhr
Digi­tale Auf­takt­ver­an­stal­tung „Regio­nale Bil­dungs­land­schaf­ten – gemein­sam BNE gestal­ten“
Anmel­dung bis 11.1.
BNE-Kom­pe­tenz­zen­trum Bil­dung – Nach­hal­tig­keit – Kom­mune
www​.bne​-kom​pe​tenz​zen​trum​.de/

26.01., 17 – 20 Uhr
Semi­nar: „#2 Let’s talk about…“ Ras­sis­mus in Kir­che und Theo­lo­gie
Amt für Kirch­li­che Dienste in der EKBO und Dis­Kurs­Lab
https://akd-ekbo.de/kalender/2‑lets-talk-about-usrassismus-in-kirche-und-theologie

26.01.
Vor­trag: Das erste Jahr der Regie­rung von Alberto Fernán­dez in Argen­ti­nien: Zwi­schen Covid-19-Pan­de­mie und Wirt­schafts­krise
Anmel­dung: eventsonline@iai.spk-berlin.de
Ibero-Ame­ri­ka­ni­sches Insti­tut
www​.iai​.spk​-ber​lin​.de

27.01., 17 Uhr
Face­book-Live-Gespräch: Die Sicht Isra­els auf den Umgang mit Anti­se­mi­tis­mus in Deutsch­land
Kon­rad-Ade­nauer-Stif­tung Bran­den­burg
www​.face​book​.com/​k​a​s​b​r​a​n​d​e​nburg

27. – 28.01.
Semi­nar: Wie und wo bean­tra­gen wir Geld für Pro­jekte für die Arbeit mit Geflüch­te­ten und Migrant*innen?
Anmel­dung bis 14.1. anmeldung.potsdam@fes.de
Fried­rich-Ebert-Stif­tung Bran­den­burg
www​.fes​.de

28.01., 16 – 17.30 Uhr
Gespräch: Film ab! Ein­satz von Fil­men im Glo­ba­len Ler­nen
Anmel­dung bis 22.1.: www​.brot​-fuer​-die​-welt​.de/
Evan­ge­li­sches Zen­trum für ent­wick­lungs­be­zo­gene Film­ar­beit und Part­ner
www​.ezef​.de

29. – 30.01.
Fort­bil­dung: Diver­sity Grund­la­gen­trai­ning – Nach dem Pro­gramm von Eine Welt der Viel­falt
Lan­des­ju­gend­ring Bran­den­burg
www​.ljr​-bran​den​burg​.de/​t​e​r​m​i​n​e​/​d​i​v​e​r​s​i​t​y​g​r​u​n​d​l​a​g​e​n​t​r​a​i​n​i​n​g​-​n​a​c​h​-​d​e​m​-​p​r​o​g​r​a​m​m​-​v​o​n​-​e​i​n​e​-​w​e​l​t​d​e​r​-​v​i​e​l​falt/

4.02., 10 – 12.30 Uhr
Work­shop: Zehn Jahre Kom­mu­nale Kli­ma­part­ner­schaf­ten: Aus­wir­kun­gen der Covid-19 Pan­de­mie auf den Kli­ma­wan­del
Ser­vice­stelle Kom­mu­nen in der Einen Welt
https://​skew​.enga​ge​ment​-glo​bal​.de/

8. – 11.02.
Fach­ta­gung: Migra­ti­ons­wege: Her­kunfts­land – Erst­auf­nah­me­land – Wunsch­land. Rück­kehr und Reinte­gra­tion von Frauen und die spe­zi­fi­schen Her­aus­for­de­run­gen
Anmel­dung: antragswesen@solwodi.de
Sol­wodi Deutsch­land
www​.sol​wodi​.de

10.02., 10.30 – 12 Uhr
Semi­nar zum Kom­pass Nach­hal­tig­keit
Anmel­dung bis 7.2.
Ser­vice­stelle Kom­mu­nen in der Einen Welt
https://​skew​.enga​ge​ment​-glo​bal​.de/